Know-How, Kaminofen Tipps & Wissen zum Thema Brennholz und Kamin

Schüttraummeter (srm) vs. Schüttkubikmeter (sm)

Der Bundesverband für Brennholzhandel und Brennholzproduktion hat die alte Bezeichnung Schüttraummeter durch eine neue Bezeichnung ersetzt. Die neue Bezeichnung für den Schüttraummeter lautet ab sofort Schüttkubikmeter. Diese Bezeichnung wir sich in den nächsten Jahren auf jeden Fall durchsetzen weil sie methodisch passender ist, als die alte Bezeichnung. Zahlreiche Abkürzungen für das neue, umbenannte Raummaß Schüttkubikmeter geistern schon […] … weiterlesen

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Kaminholz & Kaminofen Tipps, Tricks & Wissen

 

  • Mit einer Wippsäge lässt sich dünnes Astholz schnell und leicht zerteilen. Auch zum Dritteln von Meterscheiten ist die Wippsäge erste Wahl.
  • Für handwerkliche Geschickte besteht die Möglichkeit, sich einen Heizkamin als Bausatz zu kaufen, dass spart die sonst üblichen Kosten für die Montage und Aufstellung des Ofens.
  • Für Interessierte gibt es auf unseren Seiten ständig aktualisierte Infos und Analysen über Kaminholz Preise. Informieren Sie sich über die aktuellen Brennholzpreise auf der folgenden Seite: Brennholzpreise.de
  • Heizen mit Abfallholz ist eine preiswerte Alternative zur Gas oder Ölheizung. Wer Sägewerk, Schreinerei oder Zimmermann in seiner Nähe hat, dem bieten sich preisgünstige Möglichkeiten zum Brennholz Einkauf.
  • Brennholz aus Polen ist eine preisgünstige Alternative für Menschen, die im Grenzgebiet wohnen und keine weiten Transportwege zu bewältigen haben.
  • Vorsicht bei Schädlingen: Wenn Brennholz mit Schädlingen befallen ist, sollte man es separat lagern und nicht mit dem „sauberen“ Brennholz mischen. Es empfiehlt sich eine Brennholzlagerung außerhalb der Reichweite von Bauholz, Dachstühlen und anderem Nutzholz, damit diese nicht auch noch von Holzschädlingen befallen werden.
  • Wer gerne den Luftschieber des Kaminofens zudreht, um die Verbrennung zu drosseln und Holz zu sparen, ist mit Eichenholz oder Holzbrikett aus Hartholz nicht gut bedient. Eichenholz braucht sehr viel Luft für eine gute Verbrennung! Der Luftschieber am Kaminofen sollte beim Verheizen von Eichenholz oder Hartholzbrikett immer geöffnet sein. Gleiches gilt für die Drosselklappe im Kaminofen-Rohr.
  • Holzscheite nicht mit der Stirnseite zur Kaminofentüre stapeln, es treten Gase aus, die zum verrußen der Glasscheibe führen.
  • \"KaminofenDecken Sie Ihr Kaminholz nie mit Kunststoffolie ab, das Kondenswasser kann nicht ausdünsten, das Holz schimmelt dann.
  • Kaufen Sie Ihr Kaminholz niemals nach Gewicht, Sie laufen dann Gefahr, nasses Holz zu bekommen, welches natürlich schwerer ist als trockenes Holz.
  • Mit einem Kaminholzwagen kann man nicht nur bequem sein Brennholz transportieren, er ist oft auch ein sehr dekoratives Möbelstück.
  • Kaufen Sie Ihr Kaminholz im Sommer, nicht im Winter. Überproduktionen werden im Sommer desöfteren günstiger angeboten.
  • Wenn Sie Ihr Feuerholz in Schüttraummetern kaufen, haben Sie immer eine Kontrollmöglichkeit. Sie können das Volumen auf dem Transportfahrzeug nachmessen. Wenn Sie Raummeter kaufen, haben Sie diese Möglichkeit nicht.
  • Ein Wassergeführter Kaminofen gibt die überschüssige Wärme an die Heizung ab. Bei der Anschaffung eines neuen Kamiofens sollte man über diese Investition nachdenken.
  • Die Holzrestfeuchte sollte unter 22% liegen, damit der Heizwert optimal ausgenutzt werden kann.
  • Wer gerne selbst die Säge in die Hand nimmt, für den ist Stammholz genau das richtige. Verschiedenste Händler auch aus den Nachbarländern liefern Stammholz bis vor die Haustüre.
  • Nehmen Sie zum anzünden und für die erste Kaminofenfüllung billiges Fichtenholz oder Kiefernholz. Die erste Hitze und ein Glutbett sind damit deutlich schneller erreicht.
  • Birkenholz verbrennt mit einer schönen bläulichen Flamme und treibt keine Funken aus und ist deshalb gut für offene Kaminöfen geeignet.
  • Wer nur wenig Lagerkapazität für Scheitholz besitzt, ist mit Hartholzbrikett gut bedient.
  • Achten Sie beim Kauf von (Hart) Holzbriketts auf den Heizwert und vergleichen Sie Preise und Heizwert.
  • Verhandeln Sie mit Ihrem Brennholzlieferanten über eine Frei-Haus Lieferung. Am Brennholzpreis ist meist nichts zu rütteln.
  • Ein vorgezogenes Dach an der wetterabgewandten Hausseite eignet sich ideal zur Lagerung von Ofenholz.
  • 10 cm Platz zwischen Hauswand und Kaminholz beschleunigt die Trocknung enorm.
  • Eine rußverschwärzte Scheibe des Kaminofens deutet oft auf zu feuchtes Kaminholz hin.
  • Überlassen Sie die Fällung von großen Bäumen im bewohnten Gebiet lieber einem Fachbetrieb. Schnell landet der Baum auf Nachbars Dach und die Nachbarschaftshilfe artet in einen Rechtsstreit aus.
  • Kaminofen Tipps: Birkenholz hat von allen Holzarten dass schönste Flammbild. Wenn Sie Gäste zum gemütlichen Kaminabend einladen, behalten Sie sich dazu ihr Birkenholz zurück.
  • Trocknen Sie die vom Holzhacken übriggebliebene Baumrinde in Raschelsäcken, sie kann später als Kaminanzünder dienen.
  • Ein Raummeter bezeichnet die Menge Holz, die einen Würfel mit 1m x 1m x 1m Kantenlänge mit gestapeltem, gehackten Scheitholz (33cm) füllt.\"raummeter\"
  • Die Verbrennung von Holz im Kamin erzeugt extrem trockene Raumluft. Deshalb stellen Sie einen mit Wasser gefüllten Behälter auf den Kamin. Eine höhere Luftfeuchtigkeit gibt auch mehr \”gefühlte\” Wärme.
  • Wer keinen Kaminanschluß im Haus hat und auf ein gemütliches Ambiente ohne Kamin nicht verzichten möchte, kann sich nach einem Gelkaminofen umsehen. Gelkamine werden mit Brenngel betrieben und benötigen keinen Kaminanschluß.
  • Ein Kilo Buche oder Eiche brennt nicht besser oder länger als ein Kilogramm Fichte, es ist nur deutlich weniger Holz. Weichholz muß desöfteren nachgelegt werden und produziert etwas mehr Asche.
  • Entsorgen Sie Ihre Kaminasche niemals direkt in der Mülltonne. Bis die Asche vollständig erkaltet ist, wird sie im Freien in einem Blecheimer zwischengelagert.
  • Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart 5 % Energie ein.
  • Kaminofen Tipps: Das Glutbett im Kamin hält sich über Nacht, wenn man spät Abends 1-2 Briketts auflegt.
  • Mit dem Sappie lassen sich als Meterstücke gespaltene Stämme mühelos bewegen und aufladen.
  • Achten Sie bei der Selbstwerbung von Kaminholz darauf, das auch die armdicken Astholz-Scheite gespalten werden, wenn es auch wegen der geringen Dicke nicht nötig wäre. Das Holz trocknet sonst nicht richtig und es bildet sich Schimmel unter der Rinde.
  • Wußten Sie schon: Aus einem normal großen Kaminholzscheit verdunstet innerhalb der Trocknungszeit von einem Jahr fast ein halber Liter Wasser.
  • Die Holzfeuchte im Kaminholz kann man auch ohne Holzfeuchtemessgerät mit der Darrprobe ermitteln.
  • Ein Holzstapel sollte immer so ausgerichtet werden, dass die schmale Seite zur Wetterseite zeigt, nicht die Längsseite.
  • Ein kleiner Holzvorrat für den nächsten Tag wird neben dem Kaminofen getrocknet. So entweicht vor dem verheizen die Feuchtigkeit der winterlichen feuchten Umgebungsluft.
  • Leere Eierwaben (Eierkartons) lassen sich hervorragend als Anzündhilfe für den Kaminofen nutzen.
  • Kaminholz-Stämme niemals ungespalten lagern. Das Stammholz kann nicht austrocknen und verfault aus dem inneren heraus.
  • Sehr dicke Baumscheiben spaltet man von der Außenseite her. Man trägt kleinere Stücke vom Rand ab und arbeitet sich so zur Mitte vor.
  • Papierbrikett dürfen im privaten Kaminofen nicht verbrannt werden. Das regelt die Bundes-Immisionsschutz-Verordnung. (BIMSCH)
  • Kaminofen Tipps: Die Glasscheiben des Kaminofens lassen sich sehr gut mit etwas schwarzer Asche an einem feuchten Papiertuch oder einer Zeitung reinigen.
  • Falls sie trockenes Buchenholz unbedingt nach Gewicht kaufen wollen, schauen sie in die Raumgewichte-Tabelle und merken sie sich, dass ein Raummeter Buchenholz nicht wesentlich mehr als 550 kg wiegen darf, falls der Raummeter viel mehr wiegt ist das Holz nicht trocken genug.
  • Die Trocknung von Brennholz kann sehr schnell und effektiv in einer Gitterbox erfolgen.
  • Der beste Zeitpunkt um Brennholz zu kaufen ist die Zeit um die Monate Juli oder August. Oft bieten die Händler gerade in dieser Zeit wegen geringer Nachfrage spezielle Sommerpreise an.
  • Um die Haushaltskasse zu schonen und die Brennholzpreise so niedrig wie möglich zu halten, kann man einen prozentualen Anteil preisgünstiges Nadelholz verfeuern.

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