Warum du beim Brennholz schneiden auf gleichbleibende Scheitlängen achten solltest?

Holz machen

Besitzer eines Kaminofens können sich aussuchen, ob sie das Brennholz fix und fertig kaufen oder das Brennholz schneiden selbst erledigen möchten. Wer sich vor der Arbeit nicht scheut, einen Kettensägeschein, das nötige Werkzeug und die vorgeschriebene Forstschutz-Bekleidung besitzt, darf sich im Wald austoben.

Selbstwerber betätigen sich in der Regel am liegenden Holz. Entweder handelt es sich um Stammholz oder um Raummeter mit auf Meterlänge geschnittenen Stücken. Für Fällarbeiten muss außer dem Motorsägen-Grundkurs noch ein weiterer Lehrgang absolviert werden.

Ist es sinnvoll, dass Holzscheite gleichbleibende Schnittlängen haben oder nicht?

Gleiche Brennholz ScheitlängenFrisch geschlagenes Holz lässt sich leichter spalten. Es empfiehlt sich deshalb, mit dem Spalten nicht allzu lange zu warten.

Das Spalten bewirkt zudem eine schnellere Austrocknung des Holzes. Zur Lagerung eignet sich eine bedachte Fläche mit ausreichender Luftzirkulation am besten.

Steht ein solcher Unterstand nicht zur Verfügung, stellt eine Brennholz Abdeckplane eine weitere Möglichkeit zum Schutz vor Nässe dar. Neulinge unter den Holzmachern möchten eventuell noch die richtige Schnittlänge des Brennholzes wissen.

Gängige Scheitholzlängen

brennholzunterstand

Brennholzunterstand mit Abdeckung aus Trapezblechen

Im Brennholzhandel, der ofenfertiges Kaminholz vertreibt und auf Wunsch auch anliefert, werden für gewöhnlich drei Schnittlängen angeboten: 25 cm, 33 cm und 50 cm. Weil sich die Größe der Scheite idealerweise nach der Feuerungsanlage richtet, kommen bei manchen Unternehmen auch individuelle Längen in Betracht.

Wer aktiv für den Brennholz-Vorrat sorgt, kann die Scheitgröße natürlich selbst bestimmen. Perfekt sind Scheite, die etwas kürzer sind als die Brennkammer des Ofens. Aber muss die Länge immer exakt übereinstimmen?

Eine gleichbleibende Holzscheitlänge bietet folgende Vorteile:

  1. Je nach Gerät, erübrigt sich beim maschinellen Spalten des Holzes das jeweilige Umstellen nach Scheitlänge.
  2. Die Scheite sind leichter stapelbar.
  3. Einer Platzverschwendung auf dem Grundstück wird vorgebeugt.
  4. Der Holzstapel erhält mehr Stabilität und sieht ordentlicher aus.
  5. Es besteht die Gewissheit, dass alle Scheite in die Brennkammer des Ofens passen.

Tipp: Wird zur Sichtseite bündig gestapelt, hinterlässt der Holzstapel auch bei leicht variierender Holzlänge einen akkuraten Eindruck.

Brennholz in gleicher Länge schneiden

Brennholz Lagerung

Auf die richtige Kaminholz Lagerung kommt es an

Wer sein Brennholz schon länger selber macht, bekommt für gewöhnlich mit der Zeit ein Gespür für die gleiche Scheitlänge. Handelt es sich um Meterstücke, die gesägt werden müssen, sind immer nur zwei Schnitte nötig, was die Sache vereinfacht.

Mit etwas Augenmaß werden die Stücke alle etwa 33 cm lang. Für Wippkreissägen empfiehlt sich ein Anschlag zum Ablängen. Eine Alternative stellt ein Stückchen Rohr als Abstandhalter für die Säge dar.

An einer Tischkreissäge lassen sich für gewöhnlich Markierungen anbringen, die zu einer Optimierung bezüglich einer einheitlichen Holzscheitlänge führen.

Tipp: Beim Schneiden des Brennholzes immer auf einen festen Stand achten, um Stolperschritte und daraus resultierende Verletzungen zu vermeiden.

Die Stärke der Scheite

Eine eher untergeordnete Rolle spielt die Dicke der Scheite. Davon abgesehen lässt sich eine einheitliche Stärke sowieso nicht realisieren, denn Stämme und Äste wachsen nicht nach Norm.

Es gibt jedoch eine Grundregel, die sich auf den Umfang bezieht: Kann man das Scheit mit einer Hand packen, besitzt es die ideale Dicke für den Kaminofen.

Unterschiedliche Stärken bringen auch Vorteile mit sich, denn dünneres Kaminholz begünstigt das Anfeuern und dickeres Holz eignet sich zum Auflegen, wenn das Feuer eine Weile ohne Nachlegen brennen soll.

Zusammenfassung:

Die Gründe, die für eine gleichbleibende Scheitlänge sprechen, beziehen sich hauptsächlich auf das Stapeln und Lagern des Brennholzes.

Wird Brennholz unterschiedlich lang geschnitten, besteht das Risiko, dass der aufgeschichtete Holzstapel völlig unerwartet in sich zusammenstürzt.

Ferner verschwendet man einen gewissen Anteil an dem ohnehin meist begrenzten Stapelplatz. Denn durch unterschiedliche Brennholz Scheitlängen entstehen Holhlräume. Also: Beim Kaminholz schneiden immer auf gleiche Scheitlängen achten.

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