Warum der Brennholz Einkauf im Sommer immer am günstigsten ist?

Brennholz

Der Energiepreisanstieg macht auch vor Brennholz nicht halt. Innerhalb der letzten Jahre zogen die Preise kontinuierlich an. Umso bedeutsamer wird ein Preisvergleich, um die Heizkosten so gut es eben geht zu drosseln.

Bezüglich der Preise gibt es regionale Schwankungen. In Gegenden mit hohen Waldbeständen wird das Brennholz häufig etwas günstiger angeboten. Was viele nicht wissen: Auch die Jahreszeit, in der das Holz gekauft wird, beeinflusst den Preis.

Brennholz Einkauf im Sommer zahlt sich meist in barer Münze aus

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Der Brennholz-Einkauf im Sommer zahlt sich aus

In den ersten drei Monaten im Jahr ist Brennholz am teuersten. Etliche Kaminofenbesitzer verkalkulierten sich bezüglich der nötigen Menge an Holz. Oder der Winter war bislang so kalt, dass die sonstige Menge nicht ausreicht.

Der Vorrat geht zur Neige, obwohl noch immer geheizt werden muss. Wer nun Holz nachbestellt, muss tief in die Tasche greifen. Ab dem Frühjahr geben die Preise nach. Als optimal für den Brennholz-Einkauf erweist sich die Zeit kurz vor und während den Sommerferien. Dann liegt der preisliche Aufwand für das Holz für gewöhnlich am niedrigsten. Ab September kostet Brennholz in der Regel wieder mehr.

Beim Preisvergleich die Einheit berücksichtigen!

Wer sich nach günstigem Brennholz umschaut und Preise vergleicht, sollte immer auf die Liefereinheit achten. Brennholz wird entweder als Raummeter oder als Schüttraummeter angeboten:

  1. Die Einheit Raummeter nimmt Bezug auf aufgeschichtete Holzscheite unter Berücksichtigung der Zwischenräume innerhalb der Schichtung. Ein Raummeter oder Ster kommt einem Würfel mit Seitenlängen von jeweils einem Meter gleich. Der Inhalt dieses Würfels entspricht einem Kubikmeter.
  2. Wird Holz in Schüttraummetern angeboten, handelt es sich um eine geringere Menge, denn der Inhalt eines Kubikmeters besteht in diesem Fall aus lose geschütteten Holzscheiten. Es existieren größere Luftzwischenräume als bei geschichtetem Holz.

Scheitholzpreisindex als Vergleichswert

Die Internetpräsenz » Brennholzpreise.de  « stellt einen Scheitholzpreisindex als Vergleichswert zur Verfügung. Angegeben ist der aktuelle durchschnittliche Verkaufspreis für trockenes, sofort verfeuerbares Brennholz. Dieser Service dient zur Orientierung, damit Verbraucher nachschauen können, ob ein Anbieter fair handelt. Der Preisindex bezieht sich übrigens auf einen Schüttraummeter.

Die Preise variieren je nach Holzsorte

Harthölzer weisen bessere Heizwerte auf als weiche Hölzer. Dementsprechend verhält es sich mit der Preisgestaltung für das Brennholz. Für relativ hartes Eichen- oder Buchenholz muss folglich mehr gezahlt werden als für das weiche Fichtenholz.

Preisvergleiche sollten deshalb immer auf der Basis der gleichen Holzsorte erfolgen. Vorsicht ist bei Mischholz geboten. Für unseriöse Anbieter bietet Mischholz eine ideale Gelegenheit, um darin größere Mengen an minderwertigem Holz zu verstecken.

Je dichter das Holz, desto höher der Heizwert

Auf das Volumen bezogen, verfügen Laubhölzer über einen höheren Heizwert als Nadelhölzer, weil sie eine höhere Dichte besitzen. Die sogenannte Rohdichte verdeutlicht das Verhältnis von Zellwandsubstanz zum Hohlraum im Holz bzw. die Relation der Masse zum Volumen.

Nachstehend eine Übersicht der Rohdichte, alternativ als Darrdichte bezeichnet, unterschiedlicher Holzarten:

  • Hainbuche:     0,75
  • Buche:     0,74
  • Esche:    0,74
  • Eiche:    0,69
  • Birke:    0,68
  • Bergahorn:    9,59
  • Lärche:    0,58
  • Kiefer:    0,51
  • Douglasie:    0,47
  • Fichte:    0,44
  • Tanne:    0,41
  • Weide:    0,33

Buche- und Birkenholz brennt kurzflammig und der Funkenflug hält sich in Grenzen, weshalb sich diese Holzsorten für offene Kamine am besten eignen. Fichtenholz sollte im Gegensatz dazu nur in geschlossenen Öfen verheizt werden.

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